5. Sparkasse Bremen Swim&Run am Werdersee 2025

Am Samstag, 14.06.25 trafen sich zum fünften Mal über 200 begeisterte Sportlerinnen und Sportler zum Schwimmen und Laufen am Werdersee. Im Programm waren auch diesmal wieder die drei Wettbewerbe in den Wertungen Staffel, Einzel Lang und Einzel Kurz.

Traditionell startete das sportliche Spektakel mit der ersten Startgruppe der Staffelteilnehmer. Diesmal hatten sich 19 Staffeln zusammengefunden, um abwechselnd 500 Meter zu schwimmen und 5 Kilometer zu laufen. Ihnen folgten die Einzelstarter der Langdistanz (1km/10km) und anschließend die große Gruppe der Einzelstarter in der Kurzdistanz (500m/5km). Um nicht alle Teilnehmer gleichzeitig auf die Strecke und in den See zu schicken, wurden die Athleten wie in den Vorjahren in kleinen übersichtlichen Startwellen ins Wasser geschickt. 

Das Schwimmen fand dieses Mal unter erschwerten Bedingungen statt, denn leider hat sich in den vergangenen Wochen die Wasserpflanze “Wasserpest” im Werdersee ausgebreitet, was bei einigen Schwimmern zu Irritationen führte und sie deshalb den Schwimmpart nicht beenden konnten. Hier waren die Helferinnen und Helfer der DLRG sofort zur Stelle und brachten sie umgehend und wohlbehalten ans Ufer.

Aber abgesehen von den Pflanzen im Werdersee verlief der 5. Sparkasse Bremen Swim&Run an diesem sehr sonnigen und warmen Samstag wie geplant, sehr zur Freude der Teilnehmer, der Organisatoren und natürlich der großartigen Unterstützerin, der Sparkasse Bremen, die in diesem Jahr übrigens ihr 200-jähriges Jubiläum begeht.

Ein weiteres sportliches Highlight waren die ersten Bremer Landesmeisterschaften im Swim&Run. Alle gemeldeten Starter eines Bremer Triathlonvereines konnten in dieser Wertungsklasse um die Krone eines Landesmeisters oder einer Landesmeisterin kämpfen.

Landesmeister in der Klasse Einzel Lang wurde Tim Weilandt vom Schwimmverein Bremen 10 mit einer Zeit von 51:58. Bei den Damen ging der Titel an Caro Bernhart von den Triathlöwen mit 1:06.54.

In der allgemeinen Wertung – Einzel Lang – war die Gewinnerin 2025, Lara Hehrenberger mit 1:00:19.

Landesmeister in der Wertung Einzel Kurz wurde bei den Herren Sven Zabel (Triathlon Club Bremen) mit 24:15 und bei den Damen Ella Schmidt (Triathlöwen) in der Zeit von 29:27, die damit gleichzeitig die allgemeine Wertung gewannen.

Sieger bei den Staffeln wurde das Team der „Kraulquappen & Runtilopen“ mit einer Gesamtzeit von 50:01.

Gratulation an alle Sieger und ein riesen Respekt an alle Starterinnen und Starter, die sich der Herausforderung Schwimmen und Laufen gestellt haben!  Auch im kommenden Jahr planen wir vom SV Bremen 10 und dem ATS Buntentor einen 6. Sparkasse Bremen Swim&Run am Werdersee, dann am 06.06.26 an selber Stelle und hoffentlich ohne Wasserpest.


26 neue Sportabzeichen!

Auch im Jahr 2024 fanden sich Vereinsmitglieder und Freunde vom Schwimmverein Bremen von 1910 e.V. zusammen, um an zwei Sonntagen im Herbst auf der Sportanlage Stadtwerder gemeinsam das Deutsche Sportabzeichen abzulegen.

Unter der Leitung von Sarah Jeschke und Ingo Heidrich wurde in diversen Altersklassen gesprungen, gelaufen und geworfen, um die notwendigen Weiten und Zeiten erfolgreich zu meistern. Unsere jüngste Teilnehmerin war 6 Jahre und der Älteste diesmal 76 Jahre.

Die zum Teil recht anspruchsvollen Vorgaben waren für die Eine oder den Anderen eine echte Herausforderung, um in den einzelnen Disziplinen bestehen zu können oder gar ganz nach vorne zu kommen, denn Kugelstoßen und Schleuderball z. B. erfordern viel Übung und Geschick, um hier in den Goldbereich zu gelangen.

Letztendlich schafften alle 26 Aktiven das Deutsche Sportabzeichen 2024 in Gold, Silber und Bronze.

Ein besonderer Dank geht an die Sportkollegin Sabine Schmieder vom ATS Buntentor, die uns mit den nötigen Sportgerätschaften an beiden Tagen super unterstützt hat.


Saisonfinale in Buchholz der Triathlongiganten

Letzter Wettkampftag in der Mix-TVL am 17.09.23

Mit der letzten Entscheidung im Sprint wurde die diesjährige Mix-TVL-Liga beim 3. Buchholzer Moortriathlon beendet.

Ingo, Britta, Jan, Anna-Lena und Mirco im Ziel!

Bei den für Mitte September außergewöhnlich guten, äußeren Bedingungen, gingen die fünf Athleten aus der Bremen10-Riege mit rund 80 weiteren Ligastarterinnen und -startern pünktlich um 10 Uhr in den kühlen Großen Moorsee bei Meckelfeld. Beim Schwimmen hatte diesmal Jan die Nase vorn und stieg mit guten 12:24 Min. als erster Bremen10-er nach 750m aus dem Wasser. Gefolgt von Anna-Lena, Mirco, Britta und Ingo.

Auf dem Rad waren dann Jan – und vor allem Mirco – in Ihrem Element. Während sich Ingo, Britta und Anna-Lena nach Kräften bemühten, eine gute Radzeit auf dem 4 x 5km langen Rundkurs zu erzielen. Mirco schaffte es dann auch, sich als schnellster Bremen10-er mit 34:41 Min. bestens im Feld zu behaupten.

Blieben noch zwei Laufrunden um den Großen Moorsee. Hier konnte Ingo seine gute Form der letzten Monate erneut unter Beweis stellen und erreichte nach 5 km mit 22:29 Min. die schnellste Laufzeit aller fünf Triathlongiganten an diesem Tage.

Beim letzten Wettkampf reichte es für Platz 10 in der Mannschaftswertung.

Die Zeiten der Bremen10-er

In der Reihenfolge Schwimmen – Rad – Laufen und die Platzierungen in der jeweiligen Damen- oder Herren-Wertung:

  • Jan: 12:34 – 36:09 – 23:54 (Platz 26 und Altersklassen-Sieger)
  • Mirco: 14:26 – 34:41 – 25:12 (Platz 37)
  • Ingo: 16:15 – 37:10 – 22:29 (Platz 41)
  • Britta: 15:41 – 38:14 – 26:39 (Platz 29)
  • Anna-Lena: 13:04 – 42:27 – 35:05 (Platz 21)

    In der Gesamtwertung belegte das Triathlon-Team vom SV Bremen 10 – die Triathlongiganten – in der Mix-Triathlon Verbandsliga 2023 (Niedersachsen/Bremen) den 11. Platz von 13 Mannschaften.


Bremen 10 Triathleten wieder in der Liga unterwegs

19. Sparkassen Triathlon Braunschweig 2. Juli 2023

Nach mehrjähriger (Zwangs)Pause startete in Braunschweig der erste von 5 Wettkämpfen in der Verbandsliga (TVL-Mix) Niedersachsen/Bremen.

Massenstart am Strand

Mit von der Partie in dieser Saison die Athletinnen und Athleten aus der Bremen 10 Triathlon-Riege. Neben den alten Wettkampf-Hasen (Ingo, Mirco und Anna-Lena) waren diesmal mit Micha, Britta und Jan gleich drei Neulinge im Ligabetrieb am Start. Wie immer zeichnete sich der Braunschweiger Wettbewerb durch seine hohe Teilnehmerzahl aus, was leider zur Folge hat, dass es in den Startgruppen und im Wasser recht gedrängt zugeht. Dort stürzten sich 150 entschlossene Athletinnen und Athleten je Startgruppe in den Heidbergsee, um in zwei Runden die 750m Schwimmstrecke erfolgreich und vor allem schnell zu absolvieren. Unsere schnellste Bremen 10erin war Anna-Lena Clabes, die trotz des großen Startfeldes mit 13:48 min./sek gut aus dem Wasser kam.

Nachdem die allermeisten das „Haifischbecken“ Heidbergsee erfolgreich und unbeschadet überstanden hatten, ging es auf die knapp 20 km langen Radstrecke. Die Radstrecke im welligen Südbraunschweiger Land recht idyllisch gelegen, war an diesem Sonntag aufgrund der fiesen Windböen eine echte Herausforderung für alle Wettkämpfer. Es galt daher, immer schön die Hände am Lenker lassen, damit der Wind einen von der Strecke bläst.

Hier glänzte Mirco Börm, dem Winde zum Trotz, mit seiner sehr guten Radzeit von 30:56 min/sek.

Blieb abschließend noch das Laufen. Und auch dieser Teil des Wettkampfes war nicht einfach, denn die anspruchsvolle 5 km-Laufstrecke war gespickt mit vielen Kurven und steilen Anstiegen (daher wohl auch Heidberg), die unseren Triathleten noch einmal alles an Reserven abverlangte. Unser schnellster Läufer war Micha Grieb mit 21:50 min/sek. Am Ende des Tages belegte das Team „Triathlongiganten“ vom SV Bremen 10 punktgleich (178) mit dem Team Triathlon Heidekreis den 9. Platz in der Tabelle.

Die Zeiten von

Anna-Lena Clabes – 1:37: 36

Britta Ruchel – 1:30:27

Mirco Börm – 1:12:59

Micha Grieb – 1:13:50

Jan Gutmann – 1:16:19

Ingo Heidrich –  1:21:36


Gelungene Premiere am Werdersee – 1. Werdersee Staffel-Swim&Run 2020

Am Samstag, 05.09.2020 startete zum ersten Mal der Werdersee Swim&Run mit 184 sportbegeisterten und wettkampfhungrigen Athleten und Athletinnen.

Trotz der widrigen Umstände im Sportjahr 2020, gelang es den drei Veranstaltern vom SV Bremen 10, dem ATS Buntentor und der Hochschule Bremen, einen interessanten und spannenden Wettbewerb als neues Sportformat zu organisieren und durchzuführen. Beim Premieren-Wettbewerb im und am Werdersee (Grillwiese neben der DLRG-Station), wurden nur Viererstaffeln auf die Strecken geschickt. Die vier teilnehmenden Staffelmitglieder mussten abwechselnd 500m im Werdersee schwimmen und sich anschließend, nach Übergabe des Staffelstabes, auf einen 5000m Lauf-Rundkurs entlang des Werdersees und den angrenzenden Kleingärten und Sportplätzen begeben. Mit den gewählten Distanzen und Strecken sollten sich möglichst viele ambitionierte Breitensportler und Breitensportlerinnen angesprochen fühlen, sich als Team der Herausforderung eines Staffelwettkampfes zu stellen.

Um eine „coronagerechte“ Veranstaltung durchführen zu können, mussten einige Vorstellungen der Planung aufgegeben und neu gedacht werden. Es wurde mehr Platz für die Athletinnen und Athleten in der Wechselzone geschaffen, der Zieleinlauf wurde auf einen Athleten eingegrenzt, so dass nicht mehrere Athleten gleichzeitig zum Schlussspurt ansetzen konnten. Auch wurde der sonst übliche Massenstart beim Schwimmen in vier Wellen aufgeteilt, um ebenfalls im Wasser für mehr Platz und Abstand zu sorgen. Damit zog sich das gesamte Feld weit auseinander, was zum Einen mehr Raum für die Aktiven ließ und zum Anderen konnten sich die Zuschauer gleichzeitig über mehr „Action“ freuen. Ständig kamen Sportler aus dem Wasser, waren in der Wechselzone zugange oder waren Aktive auf der Laufstrecke zu sehen, die von ihren „Fans“ angefeuert wurden. So wurde Corona quasi zum Ideengeber.

Besonders gut absolvierte die zweite Mannschaft der „TriWölfe von der LC Hansa Stuhr“ die vier Einzelstrecken. Mit einer Minute Vorsprung vor „Blau-Weiß Buchholz and Friends“(53:18:5) gingen die Sportler aus Stuhr mit 52:19:9 als Gesamtsieger durch das Ziel. Den dritten Platz erreichte die Mixed-Staffel der Hochschule Bremen mit seinen „HSB TriRunners“ in 57:10:9.

Aber am meisten freute die Veranstalter, das durchweg positive Feedback aller Teilnehmer. Strahlende Gesichter und zufriedene Sportler sind genau das, was sich die Organisatoren nach fast anderthalbjähriger Planungsphase, inklusive einer Terminverschiebung von Juni auf September, gewünscht haben.

Doch nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf, die zweite Auflage dieses Wettkampfes ist für den 5. Juni 2021 geplant. Dann mit geänderten Formaten. So sollen Kinder ab 12 Jahren an den Start gehen können und auch Einzelstarter haben die Chance neben der Viererstaffel ihr sportliches Können zu zeigen.

Ingo Heidrich

www.werdersee-swim-run.de


Ingo (fast) allein in Melle…

Da ich den Saisonstart mit dem Team Bremen10 in Hameln leider verpasst hatte, fand mein Saisonauftakt in diesem Jahr im schönen Melle statt (22.07.2017). Melle? Ja, eine kleine Stadt im Osnabrücker Land, eingekeilt zwischen dem Wiehengebirge, dem Teutoburger Wald und der A30 und eher unauffällig.

Dieses Melle veranstaltete zum 32. Mal den „günstigsten Triathlon Deutschlands“, so zumindest der Hinweis des SC Melle 03 auf seiner Homepage. Um das Ganze denn auch so günstig wie möglich zu halten, wurde u.a. auf Transponder für die Athleten verzichtet, was aber gleichzeitig leider zu einem Verzicht der Einzel- und Wechselzeiten für die Teilnehmer führte.


Günstig dann auch die etwas abgespeckten Distanzen des Wettbewerbs. So wurde das Schwimmen im örtlichen beheizten Freibad auf 400m begrenzt, was für mich wiederum als vermeintlicher „Nichtschwimmer“ einen günstigen Vorteil brachte. Ebenso war der Fahrradkurs mit seinen 16 km keine Standarddistanz, wie man sie sonst von einem Volkstriathlon kennt, aber beim Laufen waren wir dann wieder bei 5 km, so wenigstens die Ausschreibung.

Der Veranstaltung merkte man die Routine von 31 vorangegangen Wettbewerben deutlich an, was am reibungslosen und gut organisierten Ablauf zu erkennen war. Mit einer überschaubaren Starterzahl von 250 und ein paar zusätzlichen Staffeln war das Feld recht klein und für den Veranstalter daher gut zu überblicken.

Ich habe mich in den ersten Startblock gleich um 9h eingereiht und bin mit 35 weiteren Schwimmern ins Wasser gegangen, während sich Simone ihre Position als Fotografin am Beckenrand sicherte. So konnte ich diesen Teil mehr oder minder schnell für mich erledigen, wobei wir bei meiner Schwimmzeit mit 9:01 wohl eher bei einem Minder liegen dürften. Die Wechselzone war zwar strategisch günstig auf der naheliegenden Liegewiese aufgebaut, trotzdem habe ich mit einer Zeit von 2:07 für den ersten Wechsel zu lange gebraucht. Wahrscheinlich ist es der Hang zu Socken, der mein Verweilen in der Wechselzone beim ersten Wechsel jedes Mal hinauszögert. Aber die Vorstellung irgendwelche Gräser, Steinchen oder kleine Stöcker zwischen Laufschuh und Haut zu haben, lässt mich meiner Devise „nicht ohne meine Socken“ treu bleiben.

So ging es dann mit frischen Socken auf den 16,6 km langen Radkurs. Hier mussten zwei Runden auf der komplett für den übrigen Verkehr gesperrten Strecke absolviert werden. Nachdem ich mich zwei Runden lang auf der mit leichten Steigungen versehenen Strecke Melle – Gesmold und zurück bemüht hatte, standen kurz vor dem zweiten Wechsel durchschnittliche 30:22 Radzeit auf der Uhr. Startnummer nach vorn und ab auf die Laufstrecke. Der Teil, wo Triathlon trotz der vorangegangen Anstrengung mir so richtig Spaß macht….Naja, je nachdem wie viel ich vorher reingepowert habe.

Die Laufstrecke führte aus dem Freibad raus, kurz wurde der örtliche Park gekreuzt und dann ging es stetig ansteigend raus aus dem Ort in Richtung Meller Berge. Landschaftlich ganz interessant, tolles Mittelgebirge-Ambiente, aber dafür mit sehr wenig Wettkampf-Atmosphäre auf der Strecke. Nur ganz vereinzelt waren neben den Streckenposten auch einige Zuschauer zu sehen oder zu hören. Das Laufen war für die Teilnehmer eher ´ne einsame Angelegenheit an dem Morgen beim günstigsten Triathlon Deutschlands. Nach guten drei Kilometern machte es die Streckenführung mir und den übrigen Aktiven leichter und wir konnten zum Bergab-Teil übergehen. Meine Laufleistung würde ich mit 22:55 zum Saisonauftakt als angemessen beschreiben und nach 5.200 Metern Laufen erreichte ich den Zielbogen und Simone mit einer Gesamtzeit von 1:05:32 auf der Uhr.

Fazit: Saisonstart einigermaßen geglückt, auch wenn ich mir im Vorfeld eine bessere Endzeit ausgerechnet hatte. Sicher beim nächsten Start, denn die Saison hat ja erst begonnen.