Sportabzeichen 2019

Es ist wieder soweit, es kann das Sportabzeichen für 2019 erworben werden, für Kinder ab dem 6. Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene (für Kinder + Jugendliche sind Abzeichen + Urkunde kostenlos!)

Leichtathletikabnahme

Samstag, d. 7.9. ab 10:30 Uhr auf dem Sportplatz Komet/Arsten (Egon-Kähler-Str.) – Abnahme (Laufen, Werfen, Springen) durch Felix Mildt

Sonntag, d. 25.8. von 10:00 bis 12:00 Uhr Platz 11, Franz-Böhmert-Str. 8 durch den Landessportbund Bremen

Samstag, d. 14.9. von 10:00 bis 12:00 Uhr Platz 11, Franz-Böhmert-Str. 8 durch den Landessportbund Bremen

Schwimmen

Samstag, d. 14.9. von 13:00 bis 14:30 Uhr im hanseWasser Hallenbad (Franz-Böhmert-Str. 11)

Alle Kinder, Jugendliche und Eltern, auch Großeltern sind herzlich zum Mitmachen eingeladen.

Eine Anmeldung wird erbeten unter sportabzeichen@svbremen10.de mit Angabe von Name, Vorname, Alter, das in 2019 erreicht wird.


Fabian Buss mit Bestzeit über 100m Freistil bei den Deutschen Meisterschaften

Zum Ende der Saison fanden Anfang August die Deutschen Meisterschaften Schwimmen in Berlin statt. Fabian Buss hatte sich mit seiner im Mai in Magdeburg bei den Norddeutschen Meisterschaften geschwommenen Bestzeit von 0:54,82 min hierfür qualifiziert.

Trotz schwieriger Trainingssituation – die Bäderzeiten wurden zum 01.07. abgemeldet – hat Trainer Axel Lucius es verstanden, Fabian sehr gut auf den Saisonhöhepunkt vorzubereiten.


In einem beherzten Rennen schwamm Fabian nach einer guten Reaktionszeit die ersten 50 m mutig in 0:25,79 an und konnte das Tempo bis 100 m durchhalten. Fabian schwamm mit 0:54,33 min eine neue Bestzeit und blieb damit rd. 0,5 Sekunden unter seiner bisherigen.

Mit Platz 25 in der Juniorenwertung war Fabian bester Bremer Teilnehmer. Wir gratulieren zu der sehr guten Leistung!


Deutsches Sportabzeichen 2018

Nach dem Erfolg im letzten Jahr mit dem 2. Platz im Vereinswettbewerb, der dem Verein eine Geldprämie eingebracht hat, wurde auch in diesem Jahr die Abnahme des Sportabzeichens angeboten. Leider war die Resonanz bei den Vereinsmitgliedern, Aktiven und Eltern nicht so stark wie erhofft. Dennoch hatten alle Teilnehmer Spaß und auch Erfolg.

Mit Erfolg nahmen teil:

Maria Prade, Amaia Milena Bluhm, Leonie Conrads, Isabell Prade, Jarla Runge, Melina Buss, Daniel Walljahn, Tobias Walljahn, Joshua Runge sowie die Erwachsenen Birgit Buss, Fabian Buss, Felix Mildt, Jendrik Huning, Immo Buss, Thorben Himmelskamp, Holger Müller, Robert Walljahn, Jürgen Döhren und Uwe Szerbakowski

Alle Teilnehmer wurden mit Abzeichen in Gold, Silber oder Bronze sowie Urkunden ausgezeichnet.

Ein besonderer Dank geht an Felix Mildt; Felix hat die Prüferlizenz für Leichtathletik erworben und für uns einen Sondertermin zur Abnahme organisiert und durchgeführt und so zu dem gewünschten Erfolg einiger Teilnehmer verholfen.

Für 2019 wollen wir eine weitere Teilnahme organisieren. Bitte achtet auf Informationen hierzu und nehmt teil; Ihr betätigt Euch sportlich und sorgt „nebenbei“ für eine finanzielle Unterstützung durch die Geldprämie in der Vereinswertung.


Bremen 10 Master erfolgreich in Rendsburg

An den offenen Mastersmeisterschaften des Schleswig-Holsteinischen Schwimmverbandes nahmen 2 Schwimmer des SV Bremen 10 teil.

Die Tagesveranstaltung im Schwimmzentrum Rendsburg sah Aktive aus drei Landesverbänden  mit 477 Meldungen am Start.

Holger Müller, Altersklasse 70, errang dabei 2 Landesmeistertitel über 100 und 200 m Freistil sowie eine Vizemeisterschaft über 50 m Freistil in ansprechenden Zeiten, die ihm über jede Strecke einen Platz unter den “TOP Ten” der Deutschen Bestenliste einbrachte; beste Platzierung über die 200 m auf Rang 6!

Auch sein Vereinskamerad Uwe Szerbakowski, ebenfalls AK 70 war über 50 und 100 m Freistil am Start; er plazierte sich dabei jeweils direkt hinter Holger Müller. Über 100 m Brust wurde er Landesmeister der Altersklasse 70; die erreichte Zeit reichte zu Platz 7 der Deutschen Bestenliste. Leider wurde er, Schnellster über 50 m Brust, disqualifiziert.


Norddeutsche Masters-Meisterschaften in Magdeburg am 10.03.2018

Gold für Schwimmerin Vanessa Wätje

Am vergangenen Wochenende fanden in Magdeburg die Norddeutschen Masters-Meisterschaften im Schwimmen statt. 114 Vereine hatten rund 1.500 Einzelmeldungen für die Wettkämpfe auf der 50 m Bahn abgegeben.

Vom SV Bremen 1910 waren drei Aktive mit Erfolg am Start.

Vanessa Wätje überzeugte auf allen drei Rückenstrecken. Über 200 m Rücken siegte sie nach einem souverän geführten Wettkampf und wurde Norddeutsche Masters-Meisterin 2018 in der Altersklasse (AK) 20 in der guten Zeit von 2:33,35 Min. Über 100 m gewann sie denkbar knapp hinter der Zweitplazierten die Bronzemedaille und über 50 m erreichte sie in der persönlichen Bestzeit von 0:33,27 Min. den 3. Platz und gewann damit nochmals Bronze.

Bei den Männern startete Niklas Dellke, ebenfalls in der AK 20. Auch er konnte sich mit einer Medaille belohnen. Über 50 m Schmetterling belegte er in 0:28,04 Min. den 3. Platz und gewann Bronze. Außerdem schwamm er über 50 m Rücken auf Platz 4 und über 50 m Freistil auf den 5. Platz.
In der AK 70 startete Uwe Szerbakowski. Über die stark besetzten 50 m Brust reichte es trotz ansprechender Leistung „nur“ zum undankbaren 4. Platz. Die gleiche Platzierung erreichte er über 50 m Freistil.

Hier ist die Wettkampfauswertung.


Unsere Nachwuchsschwimmer und -schwimmerinnen überzeugen im Westbad

Zum 14. Bernhard-Menke-Gedächtnis-Schwimmen des SV Weser hatten 12 Vereine aus Bremen, Hamburg und Niedersachsen 877 Meldungen abgegeben. Vom Nachwuchs unseres Vereins waren 18 SchwimmerInnen der T3, der Delfine und Robben am Start; sechs von ihnen hatten bei dieser Veranstaltung Wettkampfpremiere.


Lara Gummersbach (Jg. 2001) gewann über 50m und 100m Rücken mit Bestzeit über 100m in 1:19,22 min in ihrer Altersklasse und schwamm dabei jeweils die schnellste Zeit der Veranstaltung. Auch über 100 m Freistil konnte sie sich verbessern und siegte in sehr guten 1:10,79 min.

Mit drei Siegen über 100m Lagen, Schmetterling und Freistil jeweils in Bestzeit überzeugte erneut Joshua Runge (Jg. 2006); erstmals über 100m Schmetterling am Start schwamm Joshua in 1:49,07 min auf Platz 28 der Deutschen Jahrgangsbestenliste.

Ihre gute Form bestätigte auch Laura Hartmann (Jg. 2005). Sie siegte über 50m Rücken und wurde über 100m Freistil Dritte; über 200m Freistil schwamm Laura in 3:14,99 min Bestzeit, mit der sie ihre Platzierung in der Jahrgangsbestenliste des Norddeutschen Schwimmverbandes bestätigte.

In die Medaillenränge schwamm auch Line Maethner (Jg. 2004); jeweils in Bestzeit über 50m und 100m Rücken in 0:42,74 bzw. 1:36,63 min belegte sie Platz 1 bzw. 2.

Mit drei neuen Bestzeiten glänzte Reneé Steinbiß (Jg. 2003) über 100 (in 1:18,83 min) und 200m Freistil (in 2:50,49 min) jeweils auf dem 2. Platz und Platz 3 über 100m Lagen.

Gute Zeiten schwammen auch Ben Hinck (Jg. 2002) jeweils mit dem 3. Platz über 200m Freistil in 3:01,16 min und 100m Brust sowie

Samuel Barahona Bonilla (Jg. 2003) mit dem 2. bzw. 3. Platz über 50 und 100m Brust.

Kaja Steinbiß (Jg. 2006) erreichte in Bestzeit von 2:14,98 min Rang 2 über 100m Rücken.

Verbessert zeigten sich auch Olivia Ennen (Jg.2002) über 200m Freistil in 3:10,69 min und 100m Lagen, Talisha Bobrink über 100 m Brust in 1:53,13 min sowie 100m Lagen in 1:40,82 min, Rebekka Voß (beide Jg. 2004) jeweils über 50m Rücken in 0:51,73 min, Brust in 0:50,10 min und Freistil in 0:47,60 min sowie Lotta Bojarra (Jg. 2005) über 50m Freistil in 0:50,71 min und 100m Brust in 2:07,06 min.

Ihren ersten Wettkampf bestritten Jarla Runge (Jg. 2008), Claudia Hermann (Jg. 2006), Amanda Roth (Jg. 2003), Daniel Walljahn (Jg. 2006), Yusuf Badawy (Jg. 2003) und Salman Badawy (Jg. 2002). Mit viel Engagement meisterten sie ihre Strecken.

Claudia Hermann und Daniel Walljahn trauten sich bereits zu, über 50 m Rücken, Brust und Freistil zu starten. Leider gab es auch Disqualifikationen, zumeist Frühstarts, die allerdings auch durch die Unruhe auf der Startbrücke mit verursacht waren. Immerhin konnten viele gute Leistungen beobachtet werden.

Mit Jarla Runge und Daniel Walljahn aus der Gruppe der Robben gewannen zwei Erststarter sogar ihre ersten Medaillen; über 50m Brust schwammen unsere jüngsten jeweils auf Platz 2.

Dank geht an die Trainer Julia Michael, Nina Runge, Katrin Fels, Domenic Ahrens und Alfred Buggel für die Vorbereitung und Betreuung der Aktiven sowie an Alina Melissa Kastens und Lilian Joachim für ihren Einsatz als Kampfrichter.


Vereinsgründung im Jahre 1910

Im alten Gewerkschaftshaus an der Faulenstraße – gegenüber dem heutigen Doventor – Hochhaus – fand sich im Februar des Jahres 1910 an einem Sonntagvormittag eine kleine Gesellschaft von Gewerkschaftlern zusammen,die sich lebhaft über die Fragen des organisierten Schwimmens unterhielten. Hierbei fassten sie den Entschluss, einen Schwimmverein zu gründen, der auf der Grundlage der modernen Arbeiterbewegung stehen sollte.

Am Sonntagabend, dem 20. August, um 21 Uhr, wurde in einer öffentlichen Versammlung im Saale des Gewerkschaftshauses der Arbeiter Schwimmverein aus der Taufe gehoben. Durch den Vortrag: „Das Schwimmen, der Arbeiterschwimmerbund, sein Zweck und seine Ziele“, den der Vorsitzende des damaligen Hamburger Arbeiter – Schwimmvereins, Paul Rump, hielt, waren die Anwesenden so begeistert, dass sich in der anschließenden Mitgliederversammlung über 70 Personen zur Aufnahme meldeten.

Die Geschicke des Vereins übernahmen im ersten Jahr:

  • 1. Vorsitzender: Hermann Scherwitzky
  • 2. Vorsitzender: Frau Hanna Harder
  • Schriftführer: Heinrich Häfker
  • Kassierer: Richard Ritscher
  • Bezirksführer: Oskar Lünzmann, Alfred Eichhorn, R. Laude, H. Bliefernich
  • Revisoren: Karl Schnürpel, Franz Lünsmann

Für eine Schwimmerfamilie die richtige Übungsstätte zu finden war sehr schwierig, zumal es noch keine staatlichen Badeanstalten gab. So musste man sich mit dem Baden in der freien Weser abfinden. Trotzdem vergrößerte sich der Kreis so sehr, daß schon im Jahre 1911 drei Abteilungen gebildet werden mussten. Diese befanden sich in Woltmershausen, Gröpelingen und Ostertor. Der erste Weltkrieg führte zu einem jähen Abbruch des wachsenden Schwimmvereins. Viele kehrten nach Beendigung des Krieges im Jahre 1918 nicht mehr zurück. Sie blieben auf dem Feld der „Ehre“. Ein Teil des Vereinsvermögens konnte von Heinrich Blanke und Alfred Eichorn in die Nachkriegszeit hinüber gerettet werden. Bis auf einen kleinen Kreis, der sich um Alfred Eichhorn zusammenschloss, waren die Vereinsangehörigen in alle Winde zerstreut.