As every year – 15. swb Marathon

Auch beim 15. swb Marathon in Bremen hieß es wieder… wir sind dabei!

Also sowohl als auch!

Kurz vorm Ziel, vielleicht Kilometer 40,5 oder 41, wurde der Verpflegungsstand wieder mit unserem einzigartigem Enthusiasmus bestückt.

Ob Wasser, Bananen, Cola oder Iso, wir hatten alles zu bieten. Besonders unsere gute Laune und die Musik und die tanzenden BREMEN 10er zeichneten uns aus. Tanzen mussten wir, weil es einfach kalt war. Im letzten Jahr hatten wir viel Sonne was für Läufer ungünstig ist, aber in diesem Jahr froren wir.

Besser hatten es da Anna-Lena, Ingo und Alex. Die drei rannten gleich um kurz vor 10 Uhr los und waren auf ihren 10 Kilometern sicherlich nicht am frieren. Der Oldie Ingo zeigte wieder was er am besten kann… rennen! Super gut, aber auch die Zeiten der beiden anderen nach der Saison.

Beim Halbmarathon jubelten wir als erstes Lea zu. Obwohl sie den Halbmarathon langsamer angehen wollte als sie es tat, hielt sie das schnelle Tempo durch. Nach dem Weserstadion musste sie nur noch kämpfen und freute sich auf unseren Stand.

Und dann kam noch Christiane. Eigentlich wollte sie gar nicht den Halbmarathon mitlaufen, aber sie war so lieb und begleitete Silke bei ihrem ersten Halbmarathon. Im Voraus bestellten beide schon die Cola an unserem Stand und die bekamen sie dann auch. Versprochen ist versprochen!

Und als der Besenwagen dann auch durch war konnten wir uns endlich in die warmen Wohnungen und Häuser zurückziehen und unsere Finger wieder spüren!

Und jetzt… jetzt warten wir auf Hawaii ……

Danke an Lars, der uns die tollen Bilder zur Verfügung gestellt hat.


“Holland” ist die geilste Stadt der Welt

Holland  ist die geilste Stadt der Welt – und vor allen Dingen dieses Wochenende 😜.

Schon vor fast einem Jahr haben wir uns beim zweitältesten Triathlon der Welt (nach Hawaii) für die Langdistanz als Staffel angemeldet.

Der Radfahrer, er war eine Woche lang knock-out und war sich noch nicht sicher, ob er antreten könne, machte sich dennoch am Donnerstag mit Rad im Gepäck auf den Weg. Er kam heil auf dem Campingplatz Waterhout in Almere an.

Am Freitag begannen wir, ich (Schwimmerin) und meine Eltern (Papa der Läufer), unseren Urlaub und folgten ihm, mit dem geliehenen Wohnmobil zum Campingplatz in Almere. Gut vorbereitet, voller Vorfreude und Hoffnung, dass der Radfahrer fit wird, kamen wir am späten Morgen an.

Angekommen wurde aufgebaut, der Radfahrer machte eine kleine Tour und auch der Läufer ging sich die Beine lockern. Die Schwimmerin legte die Beine hoch, so wie ihr Trainer es am Mittwoch nach dem Training geraten hatte.

Um 15:00 ging es zur Wettkampf-Besprechung. Anschließend wurden die Startunterlagen abgeholt und das Rad eingecheckt (das musste man machen). Wir guckten uns genau an wo gewechselt wurde und wie man im Anschlus zu seiner Strecke kommt bzw. wo der Schwimmstart ist und die Strecke verläuft. Im Anschluss ging es über die kleine, aber schöne Messe.

Am Samstagmorgen hatte das lange Warten nun endlich ein Ende. Um 7:50 Uhr machte sich Anna-Lena (ich) auf die 3,8 km Schwimmstrecke, bei kalter Luft war das Wasser mit dem Neo dann zum Glück sehr angenehm. Sie kam nach einigem Gerangel, ungewollten Bojenkontakten und einem Besuch auf einer Insel aus Seegras souverän als erste Frau (sechste gesamt) aus dem Wasser. Ziel Zeit 60 Min. erreicht! (00:59:29).

Nun war Claas dran, auf dem Rad abzuliefern. Nach einer Woche mit Magen-Darm Virus war er bis Freitag nicht sicher, ob er überhaupt starten kann. Es lief aber überraschend gut an. Ab km 100 meldete sich der Körper dann doch und die Leistung brach akut ein. Der Wind hatte auch deutlich zugenommen. Er quälte sich die nächsten 80 km bis zur Staffelübergabe durch und erreichte noch die viertbeste Radzeit und wir lagen nun auf Platz 3.

Bei der Übergabe trafen sich Ingo und Claas genau im richtigen Moment in der Wechselzone, denn niemand hatte ihn nach 4:57:01 erwartet (sein Ziel war 5h15-5h30).

Ingo wurde in der Startphase des Marathons von einem Läufer überholt. Aber wer Ingo kennt weiß, dass ihn sowas nicht aus der Ruhe bringt.

Wie ein Uhrwerk und mit immer akkurat geradem Oberkörper drehte er seine sechs Runden. Zum Glück hatte er im Sommer viel bei Hitze und Sonne trainieren müssen, sodass er genau wusste was er leisten kann und wie er sich verpflegen sollte. Gut vorbereitet wie er immer ist, stellte er seine Frau und Tochter (Anna-Lena) in die Coaching Zone und holte sich jede Runde das was er brauchte. Zwischendurch kühlte er sich mit Schwämmen. Er erlief uns schlussendlich unseren geilen zweiten Platz gesamt und ersten Platz in der Mixedwertung.

Im Ziel wurden erstmal Fotos gemacht und danach geduscht, gegessen und getrunken. Die Siegerehrung sollte erst am Sonntag stattfinden.

Am Abend gab es dann im Rahmen der Familie leckeres Essen und ein Bier.

What a day!!

Ich als Schwimmerin muss sagen, dass es mir viel Spaß gemacht hat. Doch das warten und die Ungewissheit was mit den beiden anderen auf der Strecke passiert, vor allem dem Radfahrer den man nicht sehen konnte, machte mich fertig. Im Vergleich sind die beiden anderen Strecken auch deutlich länger und es kann mehr passieren, als einem im Wasser. Zudem wurde das Wetter immer besser und die Sonne brannte was nicht so schön ist, wenn man einen Marathon laufen muss.

Für das nächste Mal merke ich mir, der Sonnenaufgang ist fies! Wenn man nach rechts atmet und links an den Bojen vorbei muss, immer kucken das man rechts noch Schwimmer sieht.

Anna-Lena 


Ab zum Kacheln zählen…

Trauer, Abschied, Wehmut….

Triathleten und Triathletinnen trainieren am liebsten draußen, freiluftvernarrt!

Wir freuen uns immer, wenn die Indoor-Rolle weg kann und wir aufs Rennrad draußen können oder auch, wenn wir unseren Neo anziehen und wieder in den See können.

Gerade das Freiwassertraining ist wichtig, da es sich extrem vom Kacheln zählen in der Schwimmhalle unterscheidet. Wellen, Kälte, Gegenlicht… und gerade die Kälte zeigt uns jedes Jahr unsere Grenzen und Belastbarkeit auf bzw. wie groß die LEIDENschaft ist.

Heute, am 15.9.19, trafen sich Astrid, Lars, Calle und Sarah, um gemeinsam den See zu verabschieden. Calle wird sicherlich noch mal rein, aber die anderen drei waren sich sicher, dass es jetzt reicht. Füße, Gesicht und Hände müssen einfach zu viel aushalten und der Trainer ist da einfach extrem LEIDENschaftlich.

Sarah schwamm nur eine Runde, da sie sich um die Anschlussverpflegung kümmerte. Sonst wäre sie natürlich auch viel mehr geschwommen, Astrid und Lars kamen nach zwei Runden raus und wir dachten, dass der Trainer nach drei Runden Schluss machen wollte. Denkste… die 6km wollte er vollmachen. Also schwamm er noch ein Stück weiter.

Bei Kaffee, Sonne und Zimtschnecken fachsimpelten wir noch etwas.

Tollstes Team


Saisonabschluss der Verbandsliga in Bleckede

Das letzte Ligarennen in Bleckede (kurz hinter Lüneburg) an der Elbe stand bevor. Nach einer langen Saison, mit diversen Wettkämpfen, lichteten sich die Reihen der Athleten die noch so gesund waren, um teilnehmen zu können. Ein paar Ausfälle aus beruflichen oder privaten Gründen kamen noch dazu. Es blieben glorreiche 5 Triathlet*innen über, die sich aufmachen konnten. 

Sarah, Anna-Lena, Basti, Tobias und Carl-Heinz s(w)ollten also an den Start gehen. Nach ereignisloser Anreise, keine Staus, Unfälle oder ähnlichem waren alle pünktlich angekommen. Die Startunterlagen mal eben schnell holen gehen und dann den check-in (technische Radkontrolle) absolvieren hatte dann doch was. Bei der Verteilung der Startnummern und Zuordnung der Transponder für die Zeitnahme musste wohl einiges schiefgelaufen sein. Also mussten wir eine leichte Verzögerung von rund 2 Stunden hinnehmen und dann die direkte Wettkampfvorbereitung ein wenig stressiger vorantreiben. Aber es klappte noch. Die obligatorische Wettkampfbesprechung über sich ergehen lassen und dann die 500 m bei Sonnenschein im Neoprenanzug zum Start maschieren und noch ein paar Minuten bis zum eigentlichen Start warten. Ab in den sehr leckeren Bleckeder Hafenkanal mit 1m Wassertiefe und einem sehr weichen Wattboden. Die Neos noch mal schnell ein bisschen wässern und ab ging die Post. 750 m in schmuddeligem Wasser ist was Feines. Carl-Heinz konnte dann als erster dieser Gruppe aus dem Wasser. Ihm folgten Anna-Lena, als schnellste Schwimmfrau und Tobias, dann kamen Basti und Sarah. Alle Schwimmzeiten waren erstmal, als ziemlich langsam anzusehen. Wie sich später herausstellte war die Schwimmstrecke statt 750 m knapp 900 m lang. Die Zeiten waren also ok. Dann in der Reihenfolge rauf aufs Rad. 20 km flache Rennstrecke die leider zur Hälfte, mit auffrischendem Gegenwind zu bewältigen war. Carl-Heinz konnte auch nach dem Radeln als erster der Gruppe das Laufen in Angriff nehmen. Die anderen waren immer noch in der Reihenfolge des Schwimmausstiegs auf dem Rad unterwegs. Aber Sarah verkürzte den Abstand zu den vor ihr fahrenden Vereinskameraden. Durch den imensen verletzungsbedingten Trainingsrückstand war die Laufzeit von Carl-Heinz alles andere als berauschend und der Lauf selber nur noch reine Kopfsache. Tobias konnte noch 1,5 Minuten auf Carl-Heinz gutmachen. Sarah schnappte sich noch Anna-Lena auf der Laufstrecke und kam als Vierte von uns ins Ziel. Basti hatte eine gute Mittelposition und finishte als Dritter. Anna-Lena erreichte als Fünfte das Ziel.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Schwimmen – 1.W – Rad – 2.W – Lauf – Gesamt

Carl-Heinz

13:40 Min – 0:59 – 33:08 – 0:52 – 27:22 – 1:16:04 (51. Platz – 1. AK55)

Tobias

15:36 Min – 1:55 – 36:29 – 1:02 – 26:34 – 1:21:41 (89. Platz – 11. AK30)

Basti

19:21 Min – 1:44 – 37:19 – 1:22 – 27:43 – 1:27:32 (119. Platz – 14. AK30)

Sarah

21:13 Min – 1:14 – 37:07 – 0:54 – 28:29 – 1:29:01 (130. Platz – 2. AK40)

Anna-Lena

15:16 Min – 0:51 – 43:07 – 0:55 – 31:33 – 1:31:44 (137. Platz – 1. AK25)

Ansonsten war noch Jonas Hüser am Start der sein Triathlon–Debüt feiern konnte. In einer guten Zeit von 1:14:52 Std. ist er als 25. des gesamten Feldes und als 4. seiner Altersklasse (AK20) ins Ziel gekommen.

Einzelzeiten für ihn:

500 m Schwimmen: 10:59, 1.Wechsel 1:16, Rad 37:02; 2. Wechsel 0:53, Laufen 24:39


Sommer oder auch, es REGNET Absagen

Die Saison nimmt in den letzten Zügen noch eine ungeahnte Dynamik ein, die wir so noch nie erleben mussten.

Waren wir zu Beginn der Saison ein riesiger Haufen an toptrainierten Athlet*innen, wurde es zunehmend schwieriger eine Mannschaft zusammen zu bekommen, die auch einen Puffer gewährleistete. Wer viel trainiert und ambitioniert dabei ist, muss leider immer mit körperlichen Stolpersteinen rechnen.

Die Mannschaft für Altwarmbüchen war zum Beginn der Saison gut „bestückt“. Schon vor den Sommerferien kamen viele krankheitsbedingte Absagen, aber der Start in Altwarmbüchen sollte trotzdem klappen. Zu fünft starten reicht aus, vier kommen in die Wertung und das wäre super, um das bisherige Abschneiden beizubehalten.

Leider ging die Rechnung nicht aus, aber der KÖRPER geht vor. Von fünf Starter*innen blieben nur noch drei über, aber damit nicht genug… Regen!!! Natürlich ist es angenehm, wenn die Temperaturen nicht so HOT wie in Bokeloh wären, aber REGEN???

Gerade Bernd, Boxel und Sarah, alle drei als ambitionierte Radliebhaber*innen bekannt, mögen trockene Straßen zum schnell Fahren.

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Es ist wie es, aber REGEN? ;o)

Startunterlagen abholen, neues Handtuch sichern, Wechselzone einrichten (es regnete nech), Toilettengang 1 und 2 und 3 und dann wurde der Start noch verschoben. Wir waren alle schon im Neo und warteten noch etwas im REGEN.

10:15 Uhr los gehts

Boje 1 und 2 und 3… dann zur 4 und dann raus aus dem Wasser. Die Zeitnahme war leider erst nach der Wechselzone. Wir waren uns also da schon sicher, dass der Trainer denken würde wir wären untergegangen. Neo aus, Helm auf und zu und Startnummer und dann rauf aufs Rad. NÖÖÖÖ… Der Weg zum Aufstieg zog sich, man durfte die Person vor einem nicht überholen :o( Suuuuper!

Die Radstrecke war super! Nass, weil REGEN, aber da sie einfach flach und gerade war störte da nur an den extremen Wenden. Sarah überholte wieder die guten Schwimmer*innen. Boxel und Bernd hatten da vorne nicht so viel zum Überholen.

Radabstieg, laufen zur Wechselzone, Laufschuhe und dann kam auch erst wieder die Zeitnahme. Sarah hatte diesmal, um einfach mal nen gutes Gefühl zu haben die reine Radzeit gestoppt und war mit nem 33,6er Radschnitt zufrieden.

Das Laufen war dann nur noch abspulen. Wir waren alle gesund vom Rad abgestiegen und konnten uns deshalb sicher sein, dass wir drei heile ins Ziel kamen. Bernd hatte scheinbar aufm Rad nicht viel getan. Er rannte noch ne super Zeit. Wie sich später in der Auswertungsrunde herausstellte hatte er den Vorteil eines direkten Gegners. Der Vorteil sich mit anderen Triathleten zu pushen ist klar bewiesen im Team.

Und wisst ihr was… im ZIEL hatte es aufgehört zu REGNEN ;o)

Heiße Dusche war trotzdem herrlich und dann…

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Bei alkoholfreiem Bier, Kaffee, Bockwurst und Kuchen wurde ausgewertet. Der checkOut ging erst über ne Stunde später und deshalb war der gemütliche Plausch perfekt!!!

Ergebnisse

Sarah wurde 27. von 65 Frauen mit einer Zeit von 1:26:00

Bernd wurde 78. von 179 mit einer Zeit von 1:17:29

Boxel wurde 60. von 179 mit einer Zeit von 1:14:46

Ach und… es hat öfter mal GEREGNET


Die Hitzeschlacht von Bokeloh

Am 29. Juni 2019 war nicht nur Sommer, sondern auch der zweite Start in der Verbandsliga Niedersachsen für das Team vom Sv Bremen 10. Die riesige Mannschaft machte sich an einem der sonnigsten Sonntage auf ins 116km entfernte Bokeloh, um mal wieder so richtig einen RAUS zu HAUEN wie der Trainer das immer so schön sagt.

Die riesige Mannschaft bestand aus Melly, Astrid, Alex, Bernd, Boxel, Tobi, Thorben und Sarah. Ingo musste leider verletzungsbedingt verzichten.

Was sollte in Bokeloh passieren? Schwimmen im Becken, Rad fahren mit tatsächlichen Anstiegen die brennende Beine verursachten und kurze Laufrunden, um ein staubiges Feld so einfach herrlich ohne Schatten.

Burning Bokeloh

Als einzigster Wettkampfort in der Verbandsliga wartete Bokeloh mit einem Schwimmbecken in einem Freibad. Die komplette Mannschaft war über alle Bahnen um 12:05 Uhr am Start.

Alex war nach 10 Minuten schon fertig und gab die erste Position im Team auch nicht mehr ab. Auch Tobi erwischte einen glänzenden Tag und ballerte sich in allen drei Disziplinen auf Platz zwei in der Mannschaftswertung. Mit der besten Radzeit versuchte Boxel alles, um sich noch vor Bernd zu klemmen, aber unser Bernd kam ganz knapp nach Tobi ins Ziel. Die vier machten mit deren Platzierungen die Punkte für die Mannschaftswertung…

Aber ja nur, weil Astrid, Melly, thorben und Sarah dahinter Dampf machten und jede kleinste Unachtsamkeit ausgenutzt hätten

Melly rannte alles ins Grund und Boden, dicht gefolgt von Thorben der immer alles gibt, um schnell im Ziel zu sein. Wir ließen uns alle auf der herrlich übersichtlichen, heißen, schattenlosen Laufstrecke nicht aus den Augen. Händchen haltend ins Ziel wollten wir nicht, die paar Sekunden hätte thorben auf Sarah warten können. Astrid war aber wie immer diejenige die megalächelnd ins Ziel lief und die tolle Mannschaftsleistung komplettierte.

Im Ziel wartete eine glückliche Mannschaft, viiiiel Wasser und das gemeinsame Schwimmen im Plantschbecken!!!

Bremen 10 mit blauer Badekappe

Boxel und die Aufholjagd

Bernd, den jungen Hüpfern immer ne Radlänge voraus

Tobi, fast keiner ist schneller aus dem Wasser als erb0c22b46-1949-4a93-97a9-b503e088280f.jpg

Alex, Melly, Bernd, Sarah, Thorben, Astrid, Tobi, Boxel

Nackte Zahlen für Zahlenfetischisten wie unserem liebsten Trainer…

Alex 1:16:06

Tobi 1:18:27

Bernd 1:18:37

Boxel 1:19:19

Melly1:24:25

Thorben 1:27:27

Sarah 1:28:24

Astrid 1:30:49


Nachm Sommerloch…

Die Trainingsbeteiligung in den Bremer Sommerferien war eher mau und sporadisch… welche Auswirkungen sollte das haben für den dritten Ligastart in Braunschweig?

Gerade Braunschweig mit interessanten Höhenmetern auf „allen“ Strecken.

Stefan reiste alleine an, Vincent und unsere persönliche AnfeuerungsLina fuhren im neuerkorenen PartyBulli mit, Bernd und Thorben kamen aufm letzten Drücker und Boxel war diesmal so früh da, sodass er die Unterlagen holte.

Leicht herauszulesen ist, dass Sarah als einzige Frau starten würde… alleine in der zweiten Startgruppe, 20 Minuten hinter den Männern. Hui… schwierige Kiste so von der Motivation her!

Boxel, Thorben und Bernd immerhin das halbe Team aufm Teamfoto

Los ging’s im Heidbergsee auf einem 375m Rundkurs. Tatsächlich gab es dadurch auf der Schwimmstrecke Höhenmeter, wie, wir nach einer Runde einmal raus mussten aus dem Wasser. Schwimmen, laufen, schwimmen bisschen durcheinander konnte man da schon werden. Vincent zeigt allen wie dieses schwimmen funktioniert, dicht gefolgt von Stefan, Bern und Boxel ging es den Berg hoch zur Wechselzone.

Lassen wir die Jungs mal starten. Auf der Suche nach Motivation kann Frau aber sehr gut mitfiebern. Die Radstrecke lud zum schwärmen ein… hügelige Landschaft und somit hieß es ballern was das Zeug….

(wie heißt das noch weiter? Ich und Sprichwörter, lerne ich nie)

Die älteren Herren zeigten was knallharte Waden können. Vincent und Stefan fuhren und fuhren, aber Boxel tat das wofür er bekannt ist im Team… Rad fahren. Er überholte beide und auch Bernd ballerte mit ner Zeit von 0:40:21 ordentlich.

Das Stefan laufen kann hatte er bereits in Limmer bewiesen, sodass es auf der auch sehr hügeligen Laufstrecke spannend blieb. Er lief mit der besten Laufzeit ins Ziel, aber mit 1:16:30 war es diesmal Boxel der aus dem Team als Erster ankam vor Stefan mit 1:17:43, Bernd 1:19:23 und Vincent mit 1:20:53.

Und dann? Thorben, was soll ich schreiben… es muss immer die im Team geben die solide ihre Zeiten liefern und den anderen den A… retten falls sie nen Platten haben, sich verfahren oder sowas! Da das diesmal nicht passierte war die 1:29:13 von Thorben und die 1:30:59 von Sarah einfach die Komplettierung des Gesamtergebnisses.

Wichtig zu erwähnen ist, dass es einen Vorteil gab des späteren Starts von Sarah. Sie hatte die ungeteilte Aufmerksamkeit der Jungs (inklusive Tobi 2 der spontan zuschaute) und Lina auf der Laufstrecke! So im Nachhinein war das schon toll angefeuert zu werden, auch wenn es sich am Berg einfach immer schei…. anfühlt ;D

Alle im Ziel, erst TeamBad, dann Bratwurst und Weizen (alkoholfrei natürlich) und weiter schwärmen von der herrlichen Strecke in Braunschweig und dem tollen See!

Nächstes Jahr gerne wieder.


Harz geht in die nächste Runde

Auch in diesem geht es für die Triathlongiganten in den Harz nach St. Andreasberg, um den letzten schliff auf dem Rad einzusammeln. TRAININGSLAGER in den Bergen! Für einige ein Segen und für andere die längste Qual des Jahres.

In diesem Jahr war es so, dass wir erst am Freitag vollzählig sein sollten. Am Dienstag reisten Calle, Christian, Birgit, Bernd und Sarah an. Dienstag kamen unsere Himmelkamps, Lina, Anna Lena und Jonas dazu. Alexander und Hendrik folgten am Donnerstag mit Zug und nutzen den Weg vom Bahnhof zur Herberge für die erste kurze „Runde“. Tobi stand am Freitag um 10 Uhr umgezogen und mit Ersatzlaufrad für Jonas auf der Matte.

Während Birgit die Tage zum wandern nutzte, Berit und Lasse viel an der frischen Luft waren galt es für alle anderen essen, Rad fahren, essen, schlafen REPEAT

Das Wetter steigerte sich von Tag zu Tag bis heute, sodass ich gerade bei 30 Grad an der frischen Luft sitze, diesen Einstiegsbericht tippe und wehmütig an die anderen auf dem Rad denke…

Aber was war seit Dienstag genau passiert?


Trainingslager Harz Tag 1

…oder auch wie Wetter nicht sein soll, wenn man in den Bergen Rad fahren will.

Am 28.5.2019 ging es in unsere neue Unterbringung auf der Jordanshöhe kurz vor St. Andreasberg. Das Schullandheim Wolfsburg erwartete Calle, Birgit, Christian und Sarah mit Sonne zur Mittagszeit. Kurze Zeit später kam auch Bernd und so saßen wir vier um kurz nach 13 Uhr auf unseren Rädern voller Vorfreude.

Tropf

Naja, Regen konnte ja nicht sein, weil wir doch gerade Sonne hatten. Juchzend fuhren wir die erste Abfahrt hinunter, bogen links ab und rollten zum Oderberg, herrliche Abfahrt und…

… Regenjacke anziehen und den Rest des Körpers ordentlich nass werden. Hm… Toll!

Einmal nass kann es ja nicht schlimmer werden! Denkste, aber erst einmal fuhren wir über Braunlage, nach Elend, Drei Annen Hohne, Hasserode, Ilsenburg nach Bad Harzburg, um dort eine Pause zu machen. Es wurde fast kollektiv sich die Schuhe ausgezogen, weil es an der Luft wärmer war als in den Schuhen. Bernd goss den Inhalt seiner Schuhe aus, Sarah schnappte sich die Decke und der Tee/Kaffee und Kuchen sollte doch helfen?

Tat gut und trotzdem behagte das Wetter nicht. Statt zweitem Kaffee wollten wir weiter. Keinen Kilometer gefahren kam alles vom Himmel und wir suchten an einer Bushaltestelle Unterschlupf.

Geht es weiter oder steigen wir in den Bus. Die 820 würde uns direkt zum Schullandheim fahren. Was tun? Während Christian die Busfahrerin fragte, ob sie uns mitfahren würde beschlossen Calle, Bernd und Sarah, dass es doch fast gar nicht mehr regnet… tja

Christian kam mit und so ging es in Regenjacken dann weiter. Kurz nach Oker konnte selbst der Trainer nix mehr sehen und wir setzten uns in die nächste Bushaltestelle… Schuhe aus, Strümpfe auswringen, falscher Bus… herrlich mit so viel Humor.

Hätten wir mal den Bus genommen…

sollte ich mich wiederholen?

Na klaaaaar….

In Altenau entdeckte Sarah, dass der Bus 840 uns nach St. Andreasberg bringen würde. Calle entschloss sich, dass Rad zu nehmen, Bernd, Christian und Sarah stellten sich an die Haltestelle der 840. Wo bleibt der Bus? Müsste schon da sein…

Bernd: „Den Bus brauchen wir doch auch nicht! Das Torfhaus schaffen wir noch!“

Was bleibt uns auch anderes über? Also ab zum Torfhaus…

Torfhaus angekommen hockt Bernd im Bushaltestellenhäuschen und teilt Sarah mit, dass sie 2 Minuten zu langsam war für den BUS. ARMER BERND!

Aber was es dann noch an Strecke gab war nicht einen einzigen Bus wert.

Sonnenberg

Nach 100km und 1540 Höhenmetern kamen dann auch Bernd, Christian und Sarah im Schullandheim Wolfsburg an. Calle war schon geduscht und beim Essen war klar…

DEN BUS NEHMEN WAR DOCH NIE EINE OPTION GEWESEN….


Aufi… Die Liga startet

Der Juni beginnt mit dem ersten Wettkampf in der Triathlon Verbandsliga Niedersachen/Bremen.

Während viele der Triathlongiganten des Sv Bremen 10 in St. Andreasberg im Trainingslager weilen ging es für vier Männer unseres Teams nach Hannover Limmer.

Ingo, Boxel, Vincent und Stefan machten sich am 1.6.19 auf den Weg nach Hannover Limmer. Astrid hatte sich leider vorher noch verletzt, sodass die vier das Ding alleine rocken mussten. Etwas Unterstützung an der Strecke bekamen sie von Simone und Sarah.

Der Start sollte erst um 15.30 Uhr erfolgen. Trotzdem wurde es für Ingo, Boxel und Vincent knapp, da die Autobahn voll war. So holte Sarah schon die Startunterlagen, Stefan checkte noch die Wege und dann ging alles sehr zügig.

Die Bänder bekamen die Männer umgebunden, Startnummern wurden eingefädelt, Nummern aufgeklebt, sodass die vier sich nur noch alleine umziehen mussten…

Die Außentemperaturen waren muckelig warm und trotzdem mussten alle sich in die Neos reinzwängen… Auftrieb ist alles!

15.25 Uhr waren alle an der Startlinie im Wasser… unfassbar, wenn man weiß, dass nur eine Stunde für alle Vorbereitungen zur Verfügung stand.

3…2…1 Start

Schwimmen, Rad fahren und laufen… alles wie immer!

Nach 13:02 kam Stefan schon aus dem Wasser und sollte im Verlauf des Wettkampfes die vorderste Position im Team nicht verlieren (was natürlich nicht wichtig ist, weil TEAM). Dann kam Vincent und nach etwas Wartezeit kamen auch Boxel und Ingo schon aus dem Wasser. Wenn Mann vorm ersten Wettkampf das mit dem Neo noch nicht getestet hat, gelingt das Ausziehen etwas schwerfällig und scheinbar ist das aufsteigen aufs Rad und die Geschmeidigkeiten einiger Ketten noch ausbaufähig…

Die Radstrecke war wellig und hatte zu Beginn ordentlich Gegenwind. Dafür rollte das letzte Stück dann super! Keiner der Männer stürzte beim Absteigen wie bei anderen Teilnehmern zu beobachten war, aber das viele Kettenfett in Gesicht und an den Händen schockierte mich Zuschauerin, aber da ich kein Blut sah konnte nix schlimmes passiert sein.

Dann nur noch laufen… hatte ich die Sonne erwähnt? Bis auf Ingo, der beim Laufen die Sonne liebt, gerieten die anderen Drei an ihre Grenzen.

Saustark kämpften sie sich aber ins Ziel und das Fachsimpeln konnte losgehen. Stefan (1:13), Boxel (1:14), Ingo (1:17) und Vincent (1:18) haben mit ihren fantastischen Platzierungen der Mannschaft ein grandioses Fundament für die weiteren Wettkämpfe gegeben.