Bremen 10-Schwimmer auch über die Landesgrenze erfolgreich

Fabio Röpe und Fabian Buss dominieren den Swim-Off des Otterndorfer Schwimmwettkampfs

Eindrucksvolle Zahlen beschreiben den „Otterndorfer Schwimmwettkampf“ vom 21.09.2019. Mit mehr als 1.300 Einzelstarts verteilt auf 313 Teilnehmer aus 20 Vereinen davon 17 Aktive vom SV Bremen 1910  wurde auf 4 Bahnen ein fast 10 Stunden andauernder Wettkampf mit Nervenkitzelgarantie ausgerichtet.

Dieser Wettkampf hielt wirklich für jeden etwas bereit, weshalb auch die jüngsten Schwimmer/innen hier antraten; und das mit Erfolg: Leja Poek (Jg. 2009) war fünfmal gemeldet und verwandelte jeden ihrer Starts in Gold! Ihre Zeiten – 100 m Rücken / 1:24,40 Min., 50 m Freistil / 0:35,03 Min., 100 m Freistil / 1:16,14 Min., 50 m Rücken / 0:40,72 Min und 50 m Schmetterling / 0:40,75 Min. können sich wirklich sehen lassen.
Janne Flohr, ebenfalls Jahrgang 2009 war mit einmal Gold über 50 m Brust (0:43,67 Min.) und dreimal Silber über 50 m Freistil (0:35,34 Min.), 100 m Freistil (1:18,22 Min.) und 50 m Schmetterling (0:44,62 Min.) auch ganz vorne mit dabei.

Anwärterinnen für das Lagen-Finale und / oder den Swim-Off waren Teresa Marit Uenzelmann (Jg. 2004) und Julia Bienert (Jg. 2002).

Tessa holte dreimal Gold über 100 m Schmetterling – 1:12,94 Min.; 50 m Rücken – 0:35,53 Min. und 50 m Schmetterling – 0:31,81 Min. und platzierte sich auch in der offenen Wertung in den Top 3. Silber gab es für 100 m Freistil in 1:04,63 Min. und Bronze für 50 m Freistil in 0:30,35 Min. Dank dieser Ergebnisse war sie für den Swim-Off auf Platz 4 und im Lagen-Finale auf Platz 3 qualifiziert.
Julia musste sich bei ihren fünf Starts lediglich einmal geschlagen geben – über 100 m Freistil schlug sie nach 1:06,06 Min. als zweite an. Gold holte sie über 100 m Lagen (1.14,52 Min.), 50 m Freistil (0:29,51 Min.), sowie ihre Lieblingsdisziplin in 50 und 100 m Brust (0:36,13 Min. und 1:19,67 Min.) Mit drei ersten und einem vierten Platz in der offenen Wertung hatte auch Julia den Einzug in den Swim-Off auf Platz 1 erreicht.

Als jüngster Schwimmer war für Bremen 10 Mitja Bauer (Jg. 2008) mit im Team dabei. Er verwandelte absolut souverän alle fünf Starts in erste Plätze: 100 m Rücken – 1:15,04 Min., 50 m Freistil – 0:30,10 Min., 50 m Brust – 0:42,06 Min., 100 m Freistil – 1:09,78 Min. und 50 m Schmetterling in 0:33,65 Min. brachten eine sehr gute Medaillenausbeute.
Sein 3 Jahre älterer Bruder Juri stand ebenfalls fünfmal auf dem Podium. Er holte dreimal Gold über 100 m Lagen (1:13,74 Min.), 50 m Freistil (0:28,59 Min.) und 50 m Rücken (0:32,83 Min.) und wurde zweimal von seinen Mitstreitern auf Platz zwei verwiesen. Silber erschwamm Juri über 50 m und 100 m Brust (0:39,28 Min. und 1:29,96 Min.) Mit diesen schnellen Ergebnissen hatte er die Qualifikation auf Platz 5 für das Lagen-Finale gelöst.
Kaum glauben konnte Ole Bendix Witt (Jg. 2004), dass seine Platzierungen aus den Einzelstarts mit dreimal Silber, einmal Bronze und ein vierter Rang für die Qualifikation im Lagen-Finale reichen sollte, um dort als dritter ins Rennen zu gehen. Seine Ergebnisse mit zweiten Plätzen: 100 m Freistil – 0:58,92 Min., 50 m Rücken – 0:31,08 Min., 50 m Schmetterling – 0:28,90 Min. Als Dritter schlug Ole über50 m Freistil nach 0:27,02 Min. an und über 50 m Brust bedeutete die Zeit von 0:36,76 Min. Rang vier.

Auch die „Großen“ lieferten beeindruckende Zeiten, denn bei Fabian Buss (Jg. 1999) und Fabio Röpe (Jg. 2003) stand als klares Ziel der Swim-Off auf dem Wettkampfplan. Beide verwandelten vier ihrer fünf Starts in Goldmedaillen und dazu eine Silbermedaille:
Fabio holte sich die Titel über 100 m Lagen (1:03,22 Min.), 50 m Freistil (0:25,54 Min.), 50 m Brust (0:33,34 Min.) und 50 m Schmetterling (0:27,26 Min.) sowie Platz zwei über 100 m Freistil (0:56,21 Min.) Offene Wertung: zweimal Rang 1, einmal Silber, einmal Bronze und Rang 5
Fabian holte sich die Titel über 100 m Lagen (1:03,53 Min.), 50 m Freistil (0:25,11 Min.), 100 m Freistil (0:56,52 Min.), 50 m Schmetterling (0:27,84 Min.) sowie Platz zwei über 50 m Brust (0:33,29 Min.). Offene Wertung: einmal Rang 1, einmal Silber, zweimal Bronze und Rang 4

Bei den Staffelwettkämpfen zeigten die Aktiven, dass sie auch als Team (fast) unschlagbar sind. Die 4 x 50m Lagen-mixed mit Fabian Buss, Julia Bienert, Fabio Röpe und Line Maethner verwiesen ihre Mitstreiter nach 2:02,37 Min. auf die folgenden Ränge. Ein weiterer erster Platz ging an das gleiche Quartett über 4 x 50 m Freistil-mixed mit 1:50,03 Min. Nochmal Gold gab es für 4 x 50 m Freistil weiblich in der Besetzung: Julia Bienert, Teresa Marit Uenzelmann, Linda Wilken und Line Maethner (2:01,43 Min.) Auch die 4 x 50 m Freistil männlich standen ganz oben auf dem Treppchen: Fabian Buss, Ole Bendix Witt, Fabio Röpe und Juri Bauer (1:46,98 Min.)
Den zweiten Platz belegte die 4 x 50 m Lagen-Staffel (männlich) nach nur 1:59,74 Min. mit Juri Bauer, Fabio Röpe, Ole Bendix Witt und Fabian Buss.
Neunte wurde das Team um Leja Poek, Janne Flohr, Janne Matz und Jarla Runge über 4 x 50 m Lagen weiblich in der Zeit von 2:41,07 Min.

Zum Wettkampfende standen die Highlights mit dem Swim-Off und den Finals über 100 m Lagen auf dem Meldeergebnis. Die Qualifikation hierfür kamen für Julia Bienert, Teresa Marit Uenzelmann, Fabio Röpe, Fabian Buss, Ole Bendix Witt und Juri Bauer nicht überraschend, hatten sie doch während des gesamten Wettkampfs durch Ihre Podiumsplätze in den einzelnen Strecken die Voraussetzungen dafür geschaffen.

In den zuerst ausgeschwommenen Finals über 100 m Lagen belegte Teresa Marit Uenzelmann (Jg. 2004) in nur 1:12,81 Min. den zweiten Platz. Ebenfalls Silber erschwamm Ole Bendix Witt (Jg. 2004) in 1:07,71 Min., der dritte Final-Schwimmer des SV Bremen 10, Juri Bauer (Jg. 2005) schlug nach 1:15,81 Min. als vierter am Beckenrand an.

Der Swim-Off zog noch einmal alle Aktiven und Zuschauer in ihren Bann. Für die Damen wurde die Reihenfolge: jeweils 50 m  Rücken, Schmetterling, Freistil und Brust festgelegt. Acht Damen gingen im ersten Wettkampf an den Start, eine davon Julia Bienert (Jg. 2002), die nach 0:34,64 Min. anschlug. Diese Zeit bedeutete für sie das drittschnellste Ergebnis; vier Starterinnen gingen dann in den nächsten Wettkampf und auch die zweite Strecke ging zu ihren Gunsten aus: Dritter Platz nach 0:33,85 Min. Im Halbfinale musste Julia sich mit der Zeit von 0:29,86 Min. wieder mit dem dritten Platz geschlagen geben.  

Der Swim-Off der Herren hätte nicht spannender sein können. Sie starteten in der Reihenfolge: jeweils 50 m Brust, Rücken, Schmetterling, Freistil. Bereits im ersten Wettkampf dominierte der SV Bremen10 mit Fabian Buss (Jg. 1999) in 0:33,16 Min auf Rang 4 und Fabio Röpe (Jg. 2003) in 0:32,44 Min. als Erster. Nach dem zweiten Start hatten Fabian (2. nach 0:30,15 Min.) und Fabio (1. nach 0:29,90 Min.) gute Voraussetzungen geschaffen, das Finale für Bremen 10 zu buchen, und gingen extrem stark ins Halbfinale über Schmetterling. Tatsächlich konnten sie hier den letzten Mitstreiter hinter sich lassen: Fabian wurde erneut zweiter (0:27,57 Min.) und Fabio gewann nach 0:27,23 Min. Das Finale über 50 m Freistil trugen die beiden Teamplayer in gewohnter Weise aus. Mit hauchdünnem Vorsprung gewann Fabio in der Zeit von 0:25,10 Min. vor Fabian mit seiner Zeit von 0:25,54 Min.

Als „Sahnehäubchen“ obendrauf gab es für die Swim-Off-Sieger hochwertige Sachpreise. Neben einem Pokal durfte Fabio sich über einen arena-Schwimmrucksack freuen, Fabian wurde eine Medaille und eine Trainings-Schwimmbrille überreicht und Julia wurde mit einer Medaille, einem Gutschein und einem Handtuch geehrt.

Dank an Silke Uenzelmann und Oliver Poek, die für Bremen10 als Kampfrichter im Einsatz waren.

Anja Röpe

 

Für alle, die nicht so im Thema sind: "was ist der Swim-Off" ?

Im Swim-Off traten hier acht Schwimmer oder Schwimmerinnen in zwei Läufen gegeneinander an.
Mit Bekanntgabe der Teilnehmer wurde die Reihenfolge, in der die vier Lagen geschwommen werden, festgelegt (s.Bericht).
Nach der ersten geschwommenen Lage kamen nur die besten 4 Schwimmer in den zweiten Lauf.
Nach der zweiten geschwommenen Lage kamen nur die besten 3 Schwimmer in den dritten Lauf.
Danach kamen nur zwei Schwimmer ins Finale - in den vierten Lauf
Der/die Schnellste nach diesen vier geschwommenen Lagen / Läufen ist Sieger/in des Swim-Offs.