📜 Satzung

Hinweis

Verbindlich ist die Vereinssatzung in PDF-Form. Bei der hier gezeigten Online-Fassung können Übertragungsfehler entstanden sein.

Inhaltsverzeichnis

A: Allgemeines

§ 1 Name und Sitz

  1. Der am 20. August 1910 zu Bremen gegrĂŒndete Schwimmverein Bremen von 1910 hat seinen Sitz in Bremen. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Bremen eingetragen und fĂŒhrt den Zusatz e.V.
  2. Er ist Mitglied des Landessportbundes Bremen e. V. und seiner Gliederungen.
  3. Der Verein ist Rechtsnachfolger des Vereins “Freie Schwimmer Bremen von 1910 e. V.”

§ 2 GeschÀftsjahr

  1. Das GeschÀftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3 Zweck und GemeinnĂŒtzigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne der GemeinnĂŒtzigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar insbesondere durch Verbreitung des Schwimmens als LeibesĂŒbung nach den GrundsĂ€tzen des Amateursports und durch Förderung der Jugendarbeit. Dazu dienen ihm z. B.:
    • a) Erteilung von Schwimmunterricht;
    • b) Ausbildung in allen Zweigen des Schwimmsports, wie Leistungs-, Kunstschwimmen und Wasserballspiel, unter Bereitstellung der erforderlichen GerĂ€te, SportstĂ€tten, UnterkĂŒnfte usw.;
    • c) Veranstaltung von und Teilnahme an WettkĂ€mpfen nach den Wettkampf- und Spielgesetzen der FĂ©dĂ©ration Internationale de Nation Amateur (FINA) und des Deutschen Schwimmverbandes (DSV);
    • d) Freundschaftliche Verbindungen zu gleichstrebenden Vereinen und VerbĂ€nden des In- und Auslandes;
    • e) Streben nach sportgerechten Übungs- und WettkampfstĂ€tten (Schwimmhallen und beheizbare FreibĂ€der);
    • f) Abhaltung von Veranstaltungen zur Pflege der Geselligkeit und entsprechend den Interessen der Mitglieder.
  2. Der Verein ist frei von parteipolitischen und religiösen Bindungen.

B: Mitgliedschaft

§ 4 Aufnahme

  1. Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme aufgrund eines schriftlichen Antrages erworben. Bei MinderjÀhrigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Aufnahme bedarf der Genehmigung des Gesamtvorstandes.
  2. Verweigert der Gesamtvorstand die Genehmigung, entscheidet endgĂŒltig die Mitgliederversammlung. Eine Ablehnung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.
  3. Die vom Verein festgesetzte AufnahmegebĂŒhr ist zusammen mit den ersten MitgliedsbeitrĂ€gen bei der Anmeldung zu zahlen, beides wird bei eventueller Nichtaufnahme zurĂŒckerstattet

§ 5 Mitglieder

  1. Zu den Mitgliedern gehören:
    • a) Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben;
    • b) Jugendliche Mitglieder, von der Vollendung des 14. Lebensjahres bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres;
    • c) Kinder, bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres;
    • d) Ehrenmitglieder.
  2. Ehrenmitglied kann durch Beschluss des Gesamtvorstandes werden, wer 25 Jahre ununterbrochen dem Verein angehört und sich um ihn verdient gemacht hat oder wer sich um die Förderung des Vereins und des Sports besondere hervorragende Verdienste erworben hat. Vorschlagsrecht hat jedes Mitglied. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
  3. Mitglieder, die nicht mehr am Sitz des Vereins wohnen und infolge der damit verbundenen örtlichen Trennung gehindert sind, am Vereinsgeschehen laufend teilzunehmen, können auf alljĂ€hrlich zu stellenden Antrag als Mitglieder mit eingeschrĂ€nkten Pflichten weitergefĂŒhrt werden. Über den Antrag entscheidet der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand, der auch die Pflichten genau festsetzt. Gegen den Vorstandsbeschluss kann innerhalb einer Monatsfrist schriftlich Widerspruch eingelegt werden, der auf der nĂ€chsten Mitgliederversammlung zu behandeln ist.

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten im Verein.
  2. Insbesondere haben sie das Recht, an allen Versammlungen und Veranstaltungen teilzunehmen, soweit die Satzung oder gesetzliche Regelungen nichts anderes bestimmen. Termine sind rechtzeitig bekanntzugeben.
  3. Alle Mitglieder haben gleiches Stimmrecht, soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt. Das Stimmrecht ist nicht ĂŒbertragbar.
  4. Jedem Mitglied wird gewissenhafte Befolgung dieser Satzung und Förderung der Ziele des Vereins zur Pflicht gemacht. Rege Beteiligung an den Versammlungen und Veranstaltungen wird von jedem Mitglied erwartet. Termine und andere Mitteilungen sind den vereinsĂŒblichen Informationsquellen zu entnehmen. Außerdem wird von jedem sportausĂŒbenden Mitglied als selbstverstĂ€ndlich vorausgesetzt, dass es an den angesetzten Spielen und WettkĂ€mpfen fĂŒr den Verein oder an den festgesetzten Trainingsstunden regelmĂ€ĂŸig teilnimmt und den Anordnungen der jeweils hierfĂŒr Verantwortlichen Folge leistet.
  5. FĂŒhlt sich ein Mitglied aus irgendeinem Grunde von einem anderen Mitglied in den das Vereinsleben betreffenden Belangen benachteiligt, so ist es seine Pflicht, mit diesem eine Einigung anzustreben, anderenfalls muss es diesen Streitfall vor den geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand bringen. FĂŒhrt dies zu keiner VerstĂ€ndigung, ist die Schiedskommission anzurufen.
  6. Jedes Mitglied hat die Pflicht, die festgesetzten BeitrĂ€ge pĂŒnktlich zu entrichten.

§ 7 Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Die Funktionen und satzungsmĂ€ĂŸigen Rechte kommen damit sofort zum Erliegen.
  2. Der Austritt kann jederzeit durch schriftliche Mitteilung an den Verein erfolgen.
  3. Die Beitragspflicht bei Ausschluss und Austritt erlischt erst mit Jahresende. Der Austritt muss bis zum 30. November angezeigt sein, anderenfalls besteht Beitragspflicht bis zum Ende des darauffolgenden Jahres. Der Verein behĂ€lt sich das Recht vor, beim Austritt oder Ausschluss bestehende BeitragsrĂŒckstĂ€nde innerhalb Jahresfrist einzufordern. Vorausgezahlte BeitrĂ€ge werden nicht zurĂŒckerstattet.
  4. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann auf Antrag an den Gesamtvorstand durch diesen aus folgenden GrĂŒnden erfolgen:
    • a) Wenn ein Mitglied mehr als drei Monate mit seinen Beitragszahlungen im RĂŒckstand ist und trotz dreimaliger schriftlicher Aufforderung seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist;
    • b) Bei grobem oder wiederholten Vergehen gegen diese Satzung sowie wegen grobunsportlichen Verhaltens;
    • c) Wegen unehrenhaften Verhaltens, Unehrlichkeit oder das Ansehen des Vereins schĂ€digender oder beeintrĂ€chtigender Handlungen in- und außerhalb des Vereins.
  5. Das ausgeschlossene Mitglied kann innerhalb vier Wochen Einspruch gegen den Ausschluss bei der Schiedskommission einlegen. Diese entscheidet nach Anhörung des Betroffenen dann endgĂŒltig ĂŒber den Ausschluss mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.
  6. Gegen diesen Beschluss kann das ausgeschlossene Mitglied innerhalb von vier Wochen Einspruch beim Schiedsgericht des Landesschwimmverbandes einlegen. WĂ€hrend der Dauer des Verfahrens ruht die Mitgliedschaft.

C: Verwaltung

§ 8 EinkĂŒnfte und Ausgaben des Vereins

  1. Die EinkĂŒnfte des Vereins bestehen aus:
    • a) BeitrĂ€gen und AufnahmegebĂŒhren;
    • b) SchwimmlehrgebĂŒhren;
    • c) Einnahmen aus WettkĂ€mpfen sowie sonstigen Vereinsveranstaltungen;
    • d) Spenden;
    • e) sonstigen Einnahmen.

      Die Höhe der VereinsbeitrĂ€ge sowie der AufnahmegebĂŒhren werden nach Vorschlag des Gesamtvorstandes durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Die BeitrĂ€ge sind Bringeschuld.
  2. Die Ausgaben des Vereins bestehen aus:
    • a) Verwaltungsaufgaben;
    • b) Aufwendungen im Sinne des § 3 Absatz 1).

      FĂŒr besondere Aufwendungen oder Anschaffungen sowie Baulichkeiten ist die Zustimmung der Mitglieder- bzw. Generalversammlung erforderlich. In dringenden FĂ€llen kann der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand ohne Gegenstimme entscheiden. NachtrĂ€glich ist die Genehmigung der Mitglieder- bzw. Generalversammlung einzuholen.

§ 9 Vermögen

  1. FĂŒr sĂ€mtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sĂ€mtlichem vereinseigenen Inventar besteht.
  2. ÜberschĂŒsse aus allen Vereinsveranstaltungen zĂ€hlen zum Vereinsvermögen.

§ 10 Haftung

  1. Der Verein haftet gegenĂŒber seinen Mitgliedern nicht fĂŒr die bei sportlichen oder sonstigen Veranstaltungen etwa eintretenden UnfĂ€lle oder DiebstĂ€hle auf den Wettkampf- und ÜbungsstĂ€tten, in den RĂ€umen des Vereins und dem VereinsgelĂ€nde.
  2. Der Unfall- und Haftpflichtschutz ist durch den Landesportbund Bremen e. V. im Rahmen eines Versicherungsvertrages gewÀhrleistet.

D: Vereinsorgane

§ 11 Organe des Vereins

  1. Organe des Vereins sind:
    • a) die Generalversammlung;
    • b) die Mitgliederversammlung;
    • c) der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand;
    • d) der Gesamtvorstand;
    • e) die Jugendversammlung;
    • f) die Schiedskommission;
    • g) die AusschĂŒsse.

§ 12 Generalversammlung (jÀhrliche Mitgliederversammlung)

  1. In den ersten acht Wochen eines jeden Jahres beruft der Vorstand die Generalversammlung ein.
  2. Die Einberufung erfolgt durch AnkĂŒndigung in den vereinsĂŒblichen Informationsquellen, d. h. im Vereinsheim, Übungs- und WettkampfstĂ€tten, gegebenenfalls schriftlich, mindestens 14 Tage vorher. Das Datum der Generalversammlung ist in den Terminplan aufzunehmen.
  3. RegelmĂ€ĂŸige GegenstĂ€nde der Beratung und Beschlussfassung sind in folgender Reihenfolge:
    • a) Jahresberichte des Vorstandes, der Schiedskommission und der AusschĂŒsse;
    • b) Jahresabschlussbericht des Kassenwartes; Bericht der KassenprĂŒfer;
    • c) Entlastung des Vorstandes;
    • d) Stellung der Vertrauensfrage und Neuwahlen des Vorstandes, der Schiedskommission und der AusschĂŒsse;
    • e) Haushaltsvoranschlag;
    • f) AntrĂ€ge.
  4. AntrĂ€ge sind schriftlich zu stellen und mĂŒssen 21 Tage vor Termin der Generalversammlung dem geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand vorliegen.
  5. AntrĂ€ge auf SatzungsĂ€nderung mĂŒssen mit vollem Wortlaut den Mitgliedern zugĂ€nglich gemacht werden. Sie sollen den Mitgliedern zugestellt werden.
  6. Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung der Generalversammlung.
  7. Jedes volljÀhrige Mitglied ist stimmberechtigt.
  8. a) Bei Beschlussfassung und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
    b) Ausgenommen sind Änderungen der Satzung; sie können nur mit einer zweidrittel Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden. Über jeden Paragraphen ist gesondert abzustimmen.
  9. Abstimmungen erfolgen offen, auf Wunsch von mindestens fĂŒnf stimmberechtigten Mitgliedern geheim.
  10. Die Verhandlungsleitung ĂŒbernimmt der Vorsitzende oder sein Stellvertreter.
  11. a) Nach den Berichten lt. § 12 Absatz 3) a und b ĂŒbernimmt der Obmann der Schiedskommission die Verhandlungsleitung fĂŒr den Punkt “Entlastung des Vorstandes”.
    c) Anschließend stellt er die Vertrauensfrage.
  12. Die Wahl des Vorsitzenden erfolgt auf Vorschlag der Versammlung. Nach seiner Wahl ĂŒbernimmt der Vorsitzende die Verhandlungsleitung.
  13. Zu den Wahlen können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der Versammlung anwesend sind oder deren schriftliches EinverstĂ€ndnis zu dieser Wahl vorliegt. Sie mĂŒssen volljĂ€hrig sein und dem Verein seit mindestens einem Jahr angehören.

§ 13 Mitgliederversammlung

  1. Mitgliederversammlungen sollen im Mai und September und bei dringenden AnlÀssen unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand einberufen werden.
  2. Ein dringender Anlass ist gegeben, wenn der Vorstand oder mindestens fĂŒnf Prozent der Mitglieder unter Angabe von GrĂŒnden die Einberufung fordern.
  3. Die Einberufung erfolgt durch AnkĂŒndigung in den vereinsĂŒblichen Informationsquellen, d. h. im Vereinsheim, Übungs- und WettkampfstĂ€tten, mindestens 14 Tage vorher.
  4. Die Tagesordnung bedarf der Genehmigung der Versammlung.
  5. Die Verhandlungsleitung ĂŒbernimmt der Vorsitzende oder sein Stellvertreter.
  6. Jedes volljÀhrige Mitglied ist stimmberechtigt.
  7. Bei Beschlussfassung und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Die Abstimmung erfolgt offen, auf Wunsch von mindestens fĂŒnf stimmberechtigten Mitgliedern geheim.
  8. Die Mitgliederversammlung ist u. a. Berufungsinstanz bei Entscheidungen ĂŒber eingeschrĂ€nkte Pflichten von Mitgliedern laut § 5 Absatz 3).
  9. Die Mitgliederversammlung ist u. a. Entscheidungsinstanz, wenn
    • a) der Gesamtvorstand die Genehmigung der Aufnahme einer Person verweigert;
    • b) BeitrĂ€ge und AufnahmegebĂŒhren festgelegt werden;
    • c) kommissarisch eingesetzte Vorstandsmitglieder bestĂ€tigt werden sollen;
    • d) besondere Aufwendungen oder Anschaffungen sowie Baulichkeiten getĂ€tigt werden sollen.

§ 14 Vorstand

  1. Der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand besteht aus:
    a) dem Vorsitzenden;
    b) dem Kassenwart;
    c) mindestens einem stellvertretenden Vorsitzenden;
    d) dem SchriftfĂŒhrer;
    e) dem sportlichen Leiter
    f) dem Wasserballwart *)
  2. Er wird zum Gesamtvorstand ergÀnzt durch:
    a) den stellvertretenden sportlichen Leiter;
    b) mindestens einen Kassierer;
    c) den Jugendwart; *)
    d) den stellvertretenden Jugendwart
    e) den Pressewart.

    *) siehe Hinweis auf der letzten Seite

§ 14 a Vorstandswahl

  1. Die Wahl der Mitglieder des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes erfolgt auf unbestimmte Zeit.
  2. a) Nach der Wahl des Vorsitzenden schlĂ€gt dieser seine Mitarbeiter im geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstand vor; andere VorschlĂ€ge können von der Generalversammlung gemacht werden.
    b) Die Abstimmungen haben einzeln zu erfolgen.
  3. Neuwahl wird notwendig, wenn ein Vorstandsmitglied ausscheidet oder ihm Entlastung versagt wird.
  4. Die Wahl der ĂŒbrigen Mitglieder des Vorstandes erfolgt alljĂ€hrlich in der Generalversammlung. Wiederwahl ist zulĂ€ssig.
  5. FĂŒr nicht besetzte Stellen im Gesamtvorstand kann der geschĂ€ftsfĂŒhrende Vorstand einen kommissarischen Stellvertreter bestimmen, der in der darauffolgenden Mitgliederversammlung bestĂ€tigt werden muss.
  6. Über eine Amtsenthebung entscheidet die Schiedskommission aus wichtigem Grunde auf Antrag einer Zweidrittel-Mehrheit aller ĂŒbrigen Mitglieder des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes oder des Gesamtvorstandes.

§ 14 b Befugnisse und Aufgaben des Vorstandes

  1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Ihm obliegt die GeschĂ€ftsleitung, die AusfĂŒhrung der VereinsbeschlĂŒsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. Der Vorstand ist berechtigt, den Vorsitzenden oder ein anderes Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes zur Vornahme von RechtsgeschĂ€ften und Rechtshandlungen jeder Art fĂŒr den Verein zu ermĂ€chtigen. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der Kassenwart. Beiderseitiger Stellvertreter ist ein weiteres Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes, das von diesem jeweils bestimmt wird. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
  2. Der Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vorstandes. Er beruft den Vorstand, so oft die Lage des GeschĂ€ftes es erfordert, unter Nennung der GrĂŒnde ein. Die Sitzungen sind nicht öffentlich. Der Vorstand ist beschlussfĂ€hig, wenn mehr als die HĂ€lfte seiner Mitglieder anwesend sind. Die BeschlĂŒsse werden nach Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Aufgabenbereich des Vorsitzenden und seiner(s) Stellvertreter(s): u. a. ReprĂ€sentation, Urkundenverteilung, Verbindung zu anderen Vereinen, Auslandskontakte, Aufgabenbereich Badeanstalt, Aufgabenbereich Verwaltung, Organisation in Zusammenhang mit Sportveranstaltungen, Kontakte zur Gesellschaft fĂŒr öffentliche BĂ€der, zum Sportamt, Zusammenarbeit mit dem Kassenwart, mit dem sportlichen Leiter. Auf seiner ersten Sitzung klĂ€rt der Vorstand die Verantwortlichkeiten und ZustĂ€ndigkeiten seiner Mitglieder in Bezug auf die Aufgaben des Vorstandes, soweit dies nicht eindeutig durch die Satzung bestimmt ist. Der Vorsitzende ist fĂŒr die klare Aufteilung und Abgrenzung der Aufgaben und Kompetenzen sowie der Koordination innerhalb des Vorstandes verantwortlich. Die Aufgabenverteilung und Änderungen sind den Mitgliedern bekannt zu geben.
  3. Der Kassenwart verwaltet das Vereinsvermögen, fĂŒhrt ordnungsgemĂ€ĂŸ Buch, erstellt den Jahresabschluss und hat der Generalversammlung einen Jahresabschlussbericht vorzulegen. Er nimmt alle Zahlungen fĂŒr den Verein gegen Quittung in Empfang. Er leistet Zahlungen nur gegen sachlich und rechnerisch geprĂŒften Beleg.
  4. Der SchriftfĂŒhrer fertigt Protokolle ĂŒber Mitgliederversammlungen, Generalversammlungen und Vorstandssitzungen an. Insbesondere sind bei Abstimmungen die MehrheitsverhĂ€ltnisse zu vermerken. BeschlĂŒsse werden gesondert gefĂŒhrt. Diese BeschlĂŒsse sowie die Protokolle sind von dem SchriftfĂŒhrer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen.
  5. Der sportliche Leiter ĂŒberwacht den gesamten sportlichen Betrieb, fĂŒhrt diesbezĂŒglichen Schriftwechsel mit den Vereinen und gibt nach KlĂ€rung der Kosten mit den ĂŒbrigen Mitgliedern des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes selbststĂ€ndig die Meldung zu WettkĂ€mpfen, LehrgĂ€ngen usw. ab.
  6. Der (die) Kassierer ist (sind) zustĂ€ndig fĂŒr:
    a) Mitgliederkartei, Überwachung der Beitragszahlungen, Mahnungen und dergleichen.
    b) Kassenbetrieb in den BÀdern, an Trainingsabenden und WettkÀmpfen. Kassenbetrieb bei Veranstaltungen, wie Vereinsball, Weihnachtsschwimmfest und dergleichen. Eventuelle Aufgabenteilungen sind bekanntzugeben.
  7. Der Jugendwart wird von der Jugendversammlung gewÀhlt und von der Generalversammlung bestÀtigt. Rechte und Pflichten des Jugendwartes sowie der Jugendversammlung werden in der Jugendordnung festgelegt.
  8. Zum Aufgabenbereich des Jugendwartes gehören insbesondere:
    a) RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen fĂŒr die Kinder;
    b) Vertretung der speziellen Interessen der Kinder im Verein und im Vorstand.

§ 15 Jugendversammlung

  1. Die Jugendversammlung ist das oberste Organ der Jugend.
  2. Sie gibt sich eine Jugendordnung, die den GrundsÀtzen der Vereinssatzung nicht widersprechen darf.
  3. Im Rahmen des Haushaltsvoranschlages ist ein Etat fĂŒr die Jugend auszuweisen. Im Rahmen dieses Etats kann die Jugendversammlung im Einvernehmen mit dem Jugendleiter Ausgaben im Sinne des Paragraphen 3 tĂ€tigen.

§ 16 Schiedskommission

  1. Die Schiedskommission soll sich in das Vereinsleben integrieren.
  2. a) Bei Unstimmigkeiten der Mitglieder untereinander oder gegenĂŒber dem Verein, die durch den Vorstand nicht beigelegt werden können, entscheidet sie als Schiedsgericht.
    b) Sie ist Berufungsinstanz bei AusschlĂŒssen und Entscheidungsinstanz bei Amtsenthebung von Vorstandsmitgliedern.
    c) Alle Beteiligten sind von der Schiedskommission zu hören.
    d) Bei Abstimmungen auf Mitglieder- und Generalversammlungen mit schriftlichem Votum zeichnet die Schiedskommission verantwortlich fĂŒr die ordnungsgemĂ€ĂŸe DurchfĂŒhrung.
  3. Entscheidungen der Schiedskommission in Streitigkeiten oder Berufungen gegen VorstandsbeschlĂŒsse sind vereinsintern endgĂŒltig. Sie treten in Kraft, sofern nicht binnen einer Frist von 14 Tagen Widerspruch beim Schiedsgericht des LSB Bremen e. V. eingelegt worden ist.
  4. Die Zahl der Mitglieder der Schiedskommission betrĂ€gt fĂŒnf Personen, die sĂ€mtlich von der Generalversammlung zu wĂ€hlen sind. GewĂ€hlt werden können nur Mitglieder, die das 25. Lebensjahr ĂŒberschritten haben und dem Verein mindestens fĂŒnf Jahre angehören.
  5. Die Schiedskommission wÀhlt ihren Obmann mit Stimmenmehrheit. Sie ist beschlussfÀhig, wenn mindestens drei ihrer Mitglieder anwesend sind. Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Obmannes.
  6. Vorstandsmitglieder können der Schiedskommission nicht angehören.

§ 17 AusschĂŒsse

  1. Der Vorstand ist berechtigt, fĂŒr den ordnungsgemĂ€ĂŸen Ablauf der Vereinsverwaltung oder fĂŒr die AusfĂŒhrung von VereinsbeschlĂŒssen AusschĂŒsse einzusetzen; z. B.
    a) Sportausschuss;
    b) Arbeitsdienstausschuss.
  2. Die Mitgliederversammlung wĂ€hlt AusschĂŒsse, deren Mitglieder nicht Vorstandsmitglieder im Sinne der Satzung sind; z. B.:
    c) KassenprĂŒfer;
    d) Festausschuss.
  3. Die Zahl der Mitglieder aller AusschĂŒsse wird von den bestimmenden Organen festgelegt, sofern nichts anderes durch die Satzung bestimmt wird. Die bestellenden Organe können die AusschĂŒsse zur Berichterstattung einladen.

§ 17 a KassenprĂŒfer

  1. Die Generalversammlung wĂ€hlt drei KassenprĂŒfer.
  2. Sie mĂŒssen das 18. Lebensjahr ĂŒberschritten haben und ĂŒber die erforderliche Qualifikation verfĂŒgen.
  3. Sie sind Beauftragte der Mitgliedschaft und mit dem Kassenwart fĂŒr die Richtigkeit der KassenfĂŒhrung verantwortlich.
  4. Durch mindestens vierteljĂ€hrliche Revision der Vereinskassen, der BĂŒcher und Belege haben sie sich ĂŒber die ordnungsgemĂ€ĂŸe BuchfĂŒhrung des Vereins auf dem Laufenden zu halten.
  5. Beanstandungen der KassenprĂŒfer können sich nur auf die Richtigkeit der Belege und Buchungen erstrecken, nicht aber auf die ZweckmĂ€ĂŸigkeit und Notwendigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben.
    Die KassenprĂŒfer haben jedoch das Recht, ĂŒber ZusammenhĂ€nge, die ihnen bei ihrer TĂ€tigkeit auffallen, der Mitgliederversammlung zu berichten.

E: Auflösung

§ 18 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann unbeschadet gesetzlicher Bestimmungen nur in einer zu diesem Zweck ausdrĂŒcklich einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen.
  2. Die Einberufung hat wie die zur Generalversammlung zu erfolgen.
  3. Die Auflösung erfolgt, wenn dreiviertel der stimmberechtigten Mitglieder fĂŒr einen diesbezĂŒglichen Beschluss stimmen oder ihr schriftliches EinverstĂ€ndnis hierzu vorliegt.
  4. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins fĂ€llt das Vereinsvermögen – soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sacheinlagen ĂŒberschreitet – dem Senat der Freien Hansestadt Bremen zum Zwecke der Förderung des Sports und zur weiteren Verwendung im gemeinnĂŒtzigen Sinne zu, sofern das zustĂ€ndige Finanzamt hierzu seine Einwilligung erteilt und der gemeinnĂŒtzige Charakter des Vereins anerkannt ist.

F: Schlussbestimmungen

§ 19 Schlussbestimmungen

  1. Redaktionelle Änderungen der Satzung können vom Vorstand vorgenommen werden. Sie sind den Mitgliedern bekanntzugeben und von der nĂ€chstfolgenden Mitgliederversammlung zu genehmigen.
  2. Die Satzung tritt durch den Versammlungsbeschluß vom 17.11.1974 und nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister, jedoch frĂŒhestens am 1. 1. 1975 in Kraft.

Bremen, den 17.November 1974

Der Vorstand

gez. Rolf Schönemann

gez. Kurt Sander

Änderung am § 14 “Vorstand”

Gem. Beschluss der Generalversammlung aus dem Jahre 1982 wurde
der Wasserballwart Mitglied des geschĂ€ftsfĂŒhrenden Vorstandes und
der Kinderwart ist seitdem “stellvertretender Jugendwart”

Der Vorstand

Die Digitalisierung der vorliegenden Satzung erfolgte gem. Vorstandsbeschluss vom 9. Januar 2012